Erbrichterweg 6 - 28357 Bremen - tischer@bremen-alexandertechnik.de - Tel. 0421 - 98 84 63 26  


STARTSEITE


KONTAKT

Vor rund 120 Jahren entwickelt, modern, innovativ und aktueller denn je in unserem vom Computerarbeitsplatz geprägten Alltag.

Alexander-Technik ist in vielen Ländern eine anerkannte Alternative zu Physiotherapie und Ergotherapie. Sie fördert und schult die Eigenverantwortlichkeit für die Prävention. Dies geschieht durch Nutzung der individuellen Ressourcen und im Hinblick auf die persönliche Lebensqualität.

Frederick Matthias Alexander (1869–1955) war australischer Bühnenschauspieler und entwickelte seine Methode ursprünglich zur Behandlung seiner eigenen Stimmprobleme. Später, nachdem er nach London übergesiedelt war, ließen sich Mediziner, Wissenschaftler, Schauspielkollegen, Pädagogen und Sänger von ihm unterrichten.

Heute ist die Alexandertechnik eine erfolgreiche somato-pädagogische Methode zur Schulung der Achtsamkeit und des gesundheitsförderlichen Gebrauchs des eigenen Körpers.

Prävention in eigener Sache

Alexander-Technik ist  eine außergewöhnlich anspruchsvolle Form der Wiederherstellung der natürlichen Funktionen „des gesamten Muskelapparates und davon ausgehend auch vieler anderer Organe."¹

Fehlendes Körperbewusstsein, schädigende Bewegungsmuster und Körperhaltung verursachen im Laufe des Älterwerdens leicht Probleme mit Rücken und Gelenken, oft verbunden  mit Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentzündungen oder Bewegungseinschränkungen.
Bei sportlichen Aktivitäten machen sich oft Schmerzen im unteren Rücken, Nackenschmerzen oder auch Kopfschmerzen bemerkbar


Alexander-Technik ist (k)ein Rückentraining!


Aber: Der erfahrene Alexander-Technik-Trainer erkennt bei seinem Klienten individuelle Fehlhaltungen und Bewegungen. Der Klient lernt sie wahrzunehmen und übt dann mit dem Trainer, sich diese nachteilige Benutzung seines Körpers wieder abzugewöhnen.
Die Folge: Stärkung und Kräftigung von Muskelgruppen, die dem Klienten häufig gar nicht bewusst waren. Alexander-Technik ist kein Rückentraining im Sinne der herkömmlichen Rückenschule sondern begleitet auf dem Weg zu einem gesunden Rücken ohne Rückenschmerzen!


Alexander-Technik ist keine Therapie sondern eine Schulung!

Sie basiert auf einem Lernvorgang zur Veränderung von Verhalten und Gewohnheiten - ein Vorgang, der individuell begleitet wird. Insofern wird sie vielfach tatsächlich zur Alternative für die Ergotherapie, in welcher Patienten mit einem bestimmten Heilungsauftrag in einem vom Gesundheitssystem festgelegten Zeitrahmen therapiert werden.

Höhere Lebenserwartung und längere Lebensarbeitszeit.

Eine höhere Lebenserwartung und eine längere Lebensarbeitszeit werden prognostiziert.
Und damit ist das Training der Alexander-Technik eine großartige Investition in die Zukunft, die sich mit Zins und Zinseszins für eine außergewöhnliche Lebensqualität auszahlt!


Alexander-Technik-Training ...

... dauert etwa 8-10 Einzel-Unterrichtsstunden. Dazu unterstützt der Alexander-Technik-Klient selbst seine neue gezielte und achtsame Wahrnehmung, die richtige Koordination und Bewegung. Dies geschieht durch bewusstes Innehalten und Verändern und wird begleitet durch mentale und verbale Anweisungen.

Mit dieser Kombination aus Sprechen und Handeln lernt man schneller und mit Nachhaltigkeit. Der Alexandertechnik-Trainer fördert das Lernen seines Klienten, indem er dessen Bewegungen durch leichte Berührungen führt.
So erkennt der Klient externe Reize und kann kontrolliert darauf reagieren. Das Gelernte wird mental verinnerlicht und kann lebenslänglich immer wieder bewusst eingesetzt werden.


Nach Tinbergen beruht die Alexander-Technik… "auf einer außergewöhnlich anspruchsvollen Beobachtung, nicht nur optisch sondern auch…durch Gebrauch des Tastsinnes. Sie besteht im Wesentlichen aus nicht mehr als einer behutsamen zuerst untersuchenden, dann korrigierenden Manipulation des gesamten Muskelsystems….Der Trainer passt seine Arbeit ständig an die beobachteten Veränderungen im Körper des Klienten an. Was tatsächlich geschieht, unterscheidet sich von Klient zu Klient, je nachdem, welchen Fehlgebrauch die Untersuchung aufgezeigt hat. Und natürlich ist die Wirkung auf verschiedene Klienten unterschiedlich!" ²

¹, ² Übersetzt nach Tinbergen, Nikolaas (1973).
Ethology and Stress Diseases. Nobel Lecture, December 12, 1973